Emergenz der Kosmologie – Die WDBT als Ur-Theorie
Zusammenfassung
Die Schrift (2025) begründet die WDBT als fundamentale Ur-Theorie, aus der die etablierten Physiktheorien nicht postuliert, sondern hergeleitet werden: SRT, Maxwell-Gleichungen, Quantenmechanik, ART und QED emergieren als effektive Beschreibungen aus der Weber-Wechselwirkung plus Bohm’schem Quantenpotential. Entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zur Geometrie-basierten Physik ist eine testbare frequenzabhängige Lichtablenkung.
Inhalt
Spezielle Relativitätstheorie
- Ausgangspunkt: Energie-Impuls-Relation E² = (pc)² + (mc²)², selbst Folge der Weber-Kraft; daraus Zeitdilatation, Längenkontraktion und relativistische Dynamik.
- c ist keine metaphysische Konstante der Raumzeit, sondern die charakteristische Grenzgeschwindigkeit der Weber-Wechselwirkung – Variationen (z. B. energieabhängig) bleiben möglich.
- Trägheit erfüllt das Mach’sche Prinzip; Masse ist Kopplungskonstante. Lorentz-Invarianz ist nützliche Beschreibungsebene, kein Fundamentalaxiom („Emergenz ohne Reduktion”).
Maxwell-Gleichungen
- Felder E⃗ und B⃗ sind effektive Größen: Mittelung instantaner Weber-Wechselwirkungen mit allen Ladungen (Kontinuumslimes).
- Elektromagnetische Wellen emergieren aus dieser gemittelten Dynamik.
Quantenmechanik
- Deterministische Teilchenbewegungsgleichung + Madelung-Transformation ⇒ Kontinuitäts- und Hamilton-Jacobi-Gleichung ⇒ Schrödinger-Gleichung als Ensemble-Beschreibung.
- Ontologischer Überschuss: wohldefinierte Trajektorien, Führungswelle, Quantenpotential.
- Neue, testbare Vorhersage am Doppelspalt: An der Spaltkante reflektierte Führungswelle erzeugt „Kicks”, die einen kleinen Anteil der Teilchen auf die „falsche” Detektorseite lenken.
Konvergente Emergenz der ART
- Problem der konventionellen ART: Singularitäten (Urknall, Schwarze Löcher).
- ART+ mit Bohm’schem Quantenpotential: singularitätenfrei, deterministisch, „Big Bounce” statt Urknall – konzeptionell maximal an die WDBT angenähert.
- Scharfer experimenteller Entscheid: frequenzabhängige Lichtablenkung ∆Φ(f) – geometrische Theorien (ART/ART+) sagen keine vor, die WDBT als Wechselwirkungstheorie ja.
Quantenelektrodynamik
- Vollständige Kraftgleichung m·ẍ = q(E⃗ + v⃗×B⃗) − ∇Q; Felder emergieren, Feldquantisierung als Anregung des Quanten-Vakuums, Feynman-Diagramme als Störungsentwicklung der nicht-lokalen Wechselwirkung.
- Renormierung ist nur Extraktionsverfahren beobachtbarer Größen aus der regularisierten WDBT; Lamb-Shift und anomaler g-Faktor werden reproduziert (modifizierter Lamb-Shift via Quantenpotential des Vakuums im Anhang hergeleitet).
Digitale WDBT
- Tieferere Ebene: diskret-fraktales Raummodell mit D ≈ 2,704 (siehe fraktale Dimension); Weber-Kraft und Quantenpotential haben dieselbe Ursache – die nicht-lokale Diskretstruktur des Raumes. Verbindung zur IWT.
Quellen
raw/emergenz.pdf– Vorwort, Kap. 1–5, Anhang A