Stationäre Kosmologie

Zusammenfassung

Die WDBT+ beschreibt ein stationäres, nicht-expandierendes Universum: Die Rotverschiebung ist keine Doppler-Folge der Expansion, sondern kumulative gravitative Wirkung auf Photonen im Ω-Feld. Die Hubble-Spannung ist keine Inkonsistenz, sondern Folge der fraktalen Skalenabhängigkeit der effektiven Hubble-Konstante. Materieentstehung und DSTT-Drift bilden einen geschlossenen Energiekreislauf.

Rotverschiebung ohne Expansion (Kapitel 14.2, Anhang Q)

Allgemeine Form (gilt für beliebige Massenverteilung):

z = (1/c²) ∫₀ᵈ GM(r)/r² dr

Spezialfall fraktale Dichte ρ ∝ r^(D−3): z(d) ∝ d^(D−1). Anhang Q skizziert die IWT-Sicht (Rotverschiebung als Massenaenderung/Energiesenke der Ladungsträger) – laut Buch selbst noch nicht abgeschlossen, offene Fragen zur Amplituden-/Phasenreduktion.

Effektive Hubble-Konstante und Hubble-Spannung (Kapitel 14.2.4–14.2.5)

H_eff(d) = H₀·(d/d₀)^0,704     (Exponent = D−2)
  • Kein universelles H₀, sondern skalenspezifische Werte.
  • Hubble-Spannung erklärt: H_local/H_CMB = (d_local/d_CMB)^0,704. Mit 73,5 vs. 67,4 km/s/Mpc folgt d_local/d_CMB ≈ 1,129 – lokale Messungen operieren auf ~12,9 % größerer effektiver Skala.
  • Dieselbe Skala L_Q,0 ≈ 2×10⁴⁶ m steuert auch die Neutrinomasse.

Galaxienrotation ohne Dunkle Materie (Kapitel 14.3)

  • Dichteprofil ρ_Gal(r) ∝ r^−(3−D) = r^−0,296 (flacher als NFW).
  • Kumulierte Masse M(r) ∝ r^2,296 → Rotationskurve v(r) ∝ r^0,648 (fast flach, konsistent mit Rubin/Ford).
  • Erklärung über Ω-Feld + anisotrope Trägheit der DSTT – keine DM nötig.

Kontinuierliche Materieentstehung (Kapitel 14.4–14.5, Anhang I)

  • Rate: ρ̇_cre(r) ∝ r^(D−3) – am Zentrum am stärksten, vermittelt durch negative Vakuumenergiedichte des fraktalen Raums.
  • DSTT-Drift treibt neue Materie nach außen: v_drift ∝ r^(−1/2), Einfangwahrscheinlichkeit α_in ≈ 0,001 (Galaxie) bzw. ≈ 10⁻⁷ (Sonne).
  • Galaxienwachstum: M_Gal(t) ∝ t^1,197 (fast linear); Massenverhältnis Galaxie/Kern ≈ 1000 → typische große Galaxie ≈ 3×10⁹ M☉ um einen BEC-Kern.
  • Geschlossener Energiekreislauf (Anhang I): Photonen verlieren Energie durch Rotverschiebung → Vakuum → Materieentstehung; globale Energiebilanz null.
  • Sonnenwind: nicht Korona-Ausstoß, sondern neu entstandene Materie nahe der Sonne → Sonne verliert keine signifikante Masse (testbar, siehe Vorhersagen).

Teilchen als Interferenzmuster

Teilchen sind keine fundamentalen Entitäten, sondern stabile, nichtlineare Interferenzmuster der komplexen Informationswellen I_k^(n); ihre Stabilität folgt aus Phasenbeziehungen + Randbedingungen des Netzwerks.

Gegenüberstellung ΛCDM ↔ WDBT+ (Tabelle 14.1)

PhänomenΛCDMWDBT+
Zentrale ObjekteSenkenQuellen (Materieentstehung)
Universumexpandierend, Urknallstationär, ewig
Schwarze LöcherSingularität + HorizontBEC-Objekt, kein Horizont
Dunkle Materie/Energiebenötigtnicht benötigt
SonnenwindKorona-Ausstoßneu entstehende Materie

Quellen

  • raw/main.pdf – Kapitel 14 (S. 97–104), Anhang I (S. 161–166), Anhang Q (S. 211–214)

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